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Da in Kenia fast immer die Sonne scheint, entschieden wir uns für die Dusche anstatt des im Duschkopf eingebauten Durchlauferhitzers eine kleine Solar-Anlage aufzubauen.

Ein Projekt das scheiterte

Hier in Deutschland habe ich mir eine kleine Solaranlage für Warmwasser aufgebaut die problemlos arbeitet. Zwei Panel a ca. 2qm liegen auf dem Vordach. Sobald die Temperatur am Panel einen bestimmten Wert überschreitet trennt eine LOGO-Steuerung über ein einfaches selbstgebautes Zwei-Wege-Ventil den Brenner vom Wasserspeicher und verbindet den Speicher mit einem Plattenwärmetauscher. Die Heizung wird blockiert, die Kontrolle der Umwälzpumpe übernimmt die LOGO. Eine zweite kleine Pumpe übernimmt den Transport Panel - Wärmetauscher. Wenn der Original-Wasserspeicher eine bestimmte Temperatur überschreitet, schalte ich das Panel über Ventile auf einen zweiten Wasserspeicher um der Nachts den ersten Speicher mit warmem Wasser versorgen kann. Wenn die Sonne länger scheint, erreicht der zweite Speicher problemlos 80°C.

Von diesen Werten ausgehend war ich der Meinung, daß ein kleineres Panel ausreicht. Vergaß aber, daß ein selbstgebautes (vor Allem mit den hier zur Verfügung stehenden Mitteln) und ein fabrikgefertigtes Panel ganz unterschiedliche Wirkungsgrade haben.



Als Trägerblech hatten wir die Wahl zwischen Schwarzblech und verzinktem Blech. Wir entschieden uns für verzinktes Blech, in der Hoffnung dies dann mit dem Kupferrohr weich verlöten zu können.
Der übliche Aufbau für ein Panel (Hauptrohr unten - mehrere Steigleitungen - Sammelrohr oben) war nicht möglich da es keine T-Stücke aus Kupfer gab. Also bauten wir eine einfache Biegevorrichtung um eine Schlange zu biegen. Die Zirkulation sollte durch Schwerkraft erfolgen. Später stellte sich aber heraus, daß das Rohr zu dünn war und zu viele Biegungen hatte.
Einen Rahmen bauten wir aus 20mm Vierkantrohr, brauchten aber die Hilfe eines Handwerkers, da wir kein Schweissgerät hatten.
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